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Speziell zu entdecken bei Wohnform Kilchenmann: Wohnform Kilchenmann präsentiert auf rationaler Ebene die Lösung für ein altbekanntes Schuhproblem des Designers Toshiyuki Kita. 1942 in Osaka geboren, studierte Kita am dortigen Naniwa College Industriedesign. Nachdem er 1967 in seiner Heimatstadt ein Designstudio gegründet hatte, zug es ihn zwei Jahre später nach Mailand. Dort entwarf er unter anderem für Cassina, Interprofil, Magis, Moroso und Wittman. Seit 37 Jahren lebt Toshiyuki Kita in Osaka und Mailand. Ein Pendler zwischen zwei Welten ist er auch im übertragenen Sinne. Uraltes japanisches Kunsthandwerk fasziniert ihn ebenso wie Computertechnologie und Materialforschung; Fernsehgeräte und automatische Reiskocher entwirft er mit der gleichen Leidenschaft wie Zinngefässe oder Papierlampions, die nach traditionellen Verfahren von japanischen Handwerksmeistern hergestellt werden.
Akustisch werden die Besucherinnen und Besucher vom international ausgezeichneten Streichquartett Galatea Quartett verwöhnt - was durchaus auch zu Diskussionen über andere Kunstformen anregen soll. Die Figur der Galatea stammt aus der griechischen Mythologie: Pygmalion ist ein einsamer Bildhauer, der eine Frau aus Elfenbein schnitzt, die er Galatea nennt und in die er sich unsterblich verliebt. Er fleht Aphrodite an, die den liebeskranken Künstler erhört und Leben in Galatea einhaucht. Analog dazu ist für das Galatea Quartett der Notentext die elfenbeinerne Statue, die es durch das Erklingenlassen zum Leben zu erwecken gilt...
Weitere Informationen: "Berner Design Weekend 2007" www.bdw.ch "Galatea Quartett" www.galatea-quartett.com |